Zum Inhalt springen

Wie Menschen aufwachen

    Anzeige

    Eine aktuelle Studie zeigt, dass ob wir klar oder gerädert aufwachen, von der Hirnaktivität Sekunden vor dem Erwachen abhängt. Forscher wie Rachel Rowe von der University of Colorado Boulder haben diesen Prozess entschlüsselt: Das retikuläre Aktivierungssystem sendet Signale vom Thalamus zur Hirnrinde, die bei optimalem Timing – etwa am Ende einer Schlafphase – schnelle Hirnwellen auslösen und zu sofortiger Klarheit führen. Wird man hingegen aus tiefer Schlafphase gerissen, verzögert sich dieser Übergang, was Schlafträgheit (Sleep Inertia) mit anhaltender Müdigkeit und Konzentrationsproblemen verursacht.

    Man könnte dies als „Vorglüh“-Zustand des Gehirns bezeichnen, der aus REM-Schlaf schneller abläuft als aus Tiefschlaf. Vier bewährte Tricks helfen, besser aus dem Bett zu kommen: eine feste Schlafroutine einhalten, um natürliche Aufwachphasen zu treffen; morgendliches Licht und frische Luft nutzen, um Melatonin zu unterdrücken; leichte Bewegung oder Dehnung direkt nach dem Aufstehen für schnellen Kreislaufanstieg; sowie den Wecker fern vom Bett platzieren, um Snoozen zu vermeiden und sofort aktiv zu werden.


    Hören Sie hinein in die neueste Folge unseres Podcasts:
    Empfehlen Sie unsere Podcasts weiter! 

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert