Wie kann man dem inneren Schweinehund entkommen?

Gegen den inneren Schweinhund, wenn man einmal überhaupt keine Lust auf sein Sportprogramm hat und trotz fest formulierter und konkreter Motivation am Sofa festkettet scheint, könnten nach Ansicht eines Mentaltrainers diese Tipps helfen:

  • Musik: Stellen Sie sich vor wie Sie wie Rocky in den Ring steigen und Ihre Laufschuhe schnüren. Der Song dazu in die Ohren und „Hallo Motivation!“
  • Video: Wenn Sie sich im Motivationsloch befinden, schauen Sie sich Sportvideos an. Anderen Menschen beim Sport zuzusehen, motiviert ungemein
  • Belohnung; Man gönnt sich ja sonst nichts: Belohnen sie sich, wenn Sie Ihre sportlichen (Etappen-)Ziele erreichen. Zum Beispiel mit einem neuen Paar Sportschuhe
  • Zieldefinition: Setzen Sie sich kleine Ziele: Diese erreichen Sie schneller und leichter
  • Sprechen Sie über Ihre Erfolge
  • Gemeinschaft: Suchen Sie sich einen Sportfreund oder eine Sportfreundin. Zusammen schwitzen macht mehr Spaß und Spaß treibt die Motivation, etwas wieder zu tun, in die Höhe.
  • Abwechslung: Immer nur die gleiche Runde im Park, das gleiche Fitnessstudio? Suchen Sie sich neue Wege oder versuchen Sie eine neue Sportart. Abwechslung hilft, um am Ball zu bleiben.
Der Begriff des inneren Schweinehunds geht auf die Sauhunde zurück, die früher bei der Wildschweinjagd eingesetzt wurden und die Wildschweine so lange hetzen mussten, bis diese total erschöpft und für die Jäger leichte Beute waren. Das Wort Schweinehund galt dann in der Studentensprache des 19. Jahrhunderts als grobes Schimpfwort, und wurde erst später zum Synonym für Willens- und Antriebsschwäche.

Quelle

https://www.24vita.de/verbraucher/motivationsloch-sport-motivation-schweinehund-gruende-hilfe-dpa-kleinert-berlin-koeln-90783023.html (21-06-01)