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Welche Fehler machen Menschen, die nächtlich Aufwachen?

    Nächtliches Aufwachen zählt zu den häufigsten Schlafproblemen, wobei es wichtig ist zu wissen, dass entgegen der allgemeinen Annahme niemand die Nacht durchschläft, sondern dass fast alle Menschen drei bis sechs Mal in der Nacht aufwachen. Wenn man gut schläft, erinnert man sich aber nicht daran, dass man aufgewacht ist, doch wenn man schlecht schläft und aufwacht, schaltet sich das Gehirn ein und man beginnt Nachzudenken. Ein wichtiger Ansatzpunkt dafür, nachts nicht mehr aufzuwachen, besteht darin zu verstehen, dass dieses nächtliche Aufwachen nichts Ungewöhnliches ist.

    Allerdings ist es auch wichtig zu verstehen, warum man des Nachts aufwacht, wobei Stress und Belastungen im Alltag dafür verantwortlich sein könnten. Daher ist es wichtig, diese Ursachen tagsüber anzugehen und nicht in der Nacht beim Aufwachen. Man sollte sich daher vor dem Schlafengehen Zeit zu nehmen, um den Puls herunterzufahren und Dinge zu tun, die eine entspannende Wirkung haben, um gut zu schlafen.

    Feste Abendrituale können daher mancher Schlafstörung vorbeugen: entspannende Musik hören, kurzen Spaziergang einplanen. Streit nicht mit ins Bett nehmen. Sorgen aufschreiben und ablegen, bevor man ins Bett geht. Ein ansteigendes Fußbad mit dem Zusatz von Kamille, Lavendel, Baldrian oder Melisse wirkt ebenfalls schlaffördernd, nicht zuletzt durch die wärmende Wirkung auf die Füße.

    Viele Menschen greifen nach ihrem Smartphone oder schauen fern, wenn sie nicht einschlafen können, doch dadurch wird das Gehirn stimuliert, wodurch es noch schwieriger wird, einzuschlafen. Daher ist es besser, zum Beispiel Arme und Beine zu bewegen, denn wenn man über einen längeren Zeitraum unbeweglich in der gleichen Position liegt, kann das unbequem werden, so dass durch diese Bewegung der Körper vielleicht in einer angenehmeren Position zu liegen kommt und es dann leichter fällt, alles loszulassen und einzuschlafen. Auch sollte man beim nächtlichen Aufwachen nicht dem Impuls nachzugeben, auf den Wecker zu schauen, wie viele Stunden es noch bis zum Aufstehen sind. Denn wenn man einmal auf die Uhr geschaut hat, lässt einen der Gedanke daran nicht mehr los und man beschäftigt sich immer mehr damit.

    Übrigens: Alkohol ist ein unterschätzter Einschlafverhinderer, denn man dämmert zwar durch die Entspannung zunächst leichter weg, doch die Aktivität des Körpers, der über Nacht daran arbeitet, den Alkohol zu verarbeiten, stört den Schlafprozess.

    Siehe auch Übrigens: Alkohol ist ein unterschätzter Einschlafverhinderer, denn man dämmert zwar durch die Entspannung zunächst leichter weg, doch die Aktivität des Körpers, der über Nacht daran arbeitet, den Alkohol zu verarbeiten, stört den Schlafprozess.

    Literatur

    Stangl, W. (2011). Behandlung Schlafstörungen. [werner stangl]s arbeitsblätter.
    WWW: https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/SCHLAF/Schlaf-Stoerung-Behandlung.shtml (11-07-01)
    https://de.nachrichten.yahoo.com/mental-nachts-gedanklich-ruhe-wieder-gut-schlafen-112703601.html (21-07-01)