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Die zwei Seiten des Stresses

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    Stress wird oft als rein negativ empfunden, hat aber zwei grundlegend verschiedene Seiten:
    den positiven Eustress und den negativen Distress. Beide Formen aktivieren den Körper, wirken sich jedoch unterschiedlich auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit aus.

    1. Das positive Gesicht: Eustress („Guter Stress“)

    Eustress ist anregend, motivierend und leistungssteigernd. Er tritt auf, wenn wir eine Herausforderung als bewältigbar empfinden und sie uns Spaß macht oder sinnvoll erscheint.

    Beispiele: Vorfreude auf eine Hochzeit, sportliche Herausforderung, ein spannendes neues Projekt, eine Prüfung, auf die man gut vorbereitet ist.
    Wirkung: Erhöhte Energie, gesteigerte Konzentration, Förderung von Kreativität und persönlichem Wachstum.
    Dauer: Kurzfristig und mit Erholungsphasen verbunden.

    2. Das negative Gesicht: Distress („Böser Stress“)

    Distress entsteht, wenn die Anforderungen die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten übersteigen. Er wird als belastend empfunden, führt zu Ängsten und kann die Gesundheit schädigen.

    Beispiele: Überlastung im Beruf, finanzielle Sorgen, Beziehungskonflikte, chronische Überforderung, Zeitdruck.
    Wirkung: Körperliche und psychische Erschöpfung, Angst, verringerte Leistungsfähigkeit, Herz-Kreislauf-Probleme, Schlafstörungen.
    Dauer: Oft lang anhaltend oder chronisch.

    Ob Stress als Eustress oder Distress empfunden wird, hängt stark von der individuellen Wahrnehmung ab:
    Kontrollgefühl: Eustress ist mit dem Gefühl verbunden, die Situation kontrollieren zu können.
    Herausforderung vs. Bedrohung: Eustress wird als Herausforderung gesehen, Distress als Bedrohung.

    Literatur

    Stangl, W. (2026, 6. Februar). Die zwei Gesichter des Stresses  👁️👁️ was stangl bemerkt ….
    https:// bemerkt.stangl-taller.at/die-zwei-gesichter-des-stresses.

     


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